Gemeinsam stark werden: Zertifizierte Bildungsstätten stärken Kinder

Wie Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt und nachhaltig auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet werden können, zeigt das Programm „Gemeinsam stark werden“ (GSW) in Kärnten auch im Jahr 2026 eindrucksvoll. Im Spiegelsaal im Amt der Kärntner Landesregierung fand die feierliche Verleihung der GSW-Zertifikate an Schulen und elementare Bildungseinrichtungen durch Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und Melanie Andritsch, GSW-Koordinatorin in Kärnten, im Beisein von Bildungsdirektorin Isabella Penz statt.

47 Volksschulen bereits zertifiziert

Der GSW-Primarbereich wird in Kärnten seit 2019 umgesetzt. Seither wurden – mit heute – insgesamt 47 Volksschulen und 479 Lehrkräfte zertifiziert. Acht Schulen erhielten heute ihre Zertifikate: die Volksschulen Bleiburg, Spittal-West, Hörzendorf, Schiefling am See, Reifnitz, Heiligengrab, Steinfeld und Weißensee.

Sechs Kindergärten erstmals zertifiziert

Der Elementarbereich, der seit 2025 Teil des Programms ist, verzeichnet einen enorm starken Start: Bisher haben 186 Pädagoginnen und Pädagogen sowie Assistenzkräfte die Fortbildung abgeschlossen. Nun fand die erste Zertifizierung von Einrichtungen statt – mit sechs Kindergärten, nämlich Gurnitz, Regenbogen (Klagenfurt), Millstatt, Ledenitzen, Rangersdorf und Flattach.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner unterstrich im Rahmen der Verleihung die Bedeutung des Programms:

„Gemeinsam stark werden stärkt Kinder dort, wo sie täglich lernen und leben. Wir investieren damit gezielt in soziale und emotionale Kompetenzen – und somit in die Zukunft unserer Gesellschaft.“

Dies leiste einen entscheidenden Beitrag zu Sucht-, Gewalt- und Suizidprävention sowie zur Prävention psychischer Störungen.
Eine Zertifizierung erhalten nur jene Einrichtungen, in denen mindestens 70 Prozent des pädagogischen Personals die GSW-Fortbildung absolviert haben. Das Zertifikat ist zwei Jahre gültig und kann erneuert werden, sofern weiterhin mindestens 60 Prozent des Teams geschult sind.
Prettner weiter:

„Mein Dank gilt allen Pädagoginnen, Pädagogen und Assistenzkräften, die dieses Programm mittragen. Ihr Engagement als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren macht nachhaltige Suchtprävention und Gesundheitsförderung im Bildungsalltag erst möglich.“

Das Lebenskompetenzprogramm

„Gemeinsam stark werden“ orientiert sich am Lebenskompetenzansatz der WHO und fördert Fähigkeiten wie Selbstwahrnehmung, Umgang mit Gefühlen, Beziehungsfähigkeit und Resilienz. Ziel der Suchtprävention Kärnten ist es, diese Kompetenzen dauerhaft im pädagogischen Alltag von Kindergarten und Schule zu verankern. 
 

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf