Kärnten aktiviert Hitzeschutzplan

Kärnten steht vor mehreren Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen und erheblicher Wärmebelastung. Laut aktueller Prognose der GeoSphere Austria wird das Wetter in den kommenden Tagen sonnig und zunehmend heiß. Bereits am Donnerstag steigen die Temperaturen deutlich an, am Freitag werden in den Niederungen Werte von bis zu 33 Grad erreicht. Für das Wochenende erwarten die Meteorologen Tageshöchstwerte zwischen 30 und 35 Grad. Gleichzeitig sorgen warme Nächte – vor allem in Städten und dicht bebauten Gebieten – mit Temperaturen um die 20 Grad dafür, dass sich der Körper nur eingeschränkt erholen kann. Lokale Wärmegewitter können zwar kurzfristig für Abkühlung sorgen, eine nachhaltige Entlastung ist jedoch nicht zu erwarten.

Land aktiviert Hitzeschutzplan

Als Reaktion auf die prognostizierte Wetterlage hat das Land Kärnten den Kärntner Hitzeschutzplan aktiviert. Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wurden bereits über die bevorstehende Belastung und die empfohlenen Schutzmaßnahmen informiert.

„Hitze ist weit mehr als ein unangenehmes Wetterphänomen. Sie kann insbesondere für ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke sowie pflege- und betreuungsbedürftige Personen zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefahr werden“,

betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. Der Kärntner Hitzeschutzplan enthält konkrete Handlungsempfehlungen für Einrichtungen und Organisationen sowie Informationen zu Risikogruppen und hitzebedingten Erkrankungen. Ergänzend stehen zielgruppenspezifische Merkblätter zur Verfügung.

Aufmerksamkeit und Vorsorge schützen die Gesundheit

Prettner ruft die Bevölkerung dazu auf, die kommenden Hitzetage nicht zu unterschätzen:

„Gerade bei länger anhaltenden Hitzeperioden sind Aufmerksamkeit und Vorsorge entscheidend. Ausreichend trinken, körperliche Belastungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen und auf besonders gefährdete Personen achten – das sind einfache Maßnahmen mit großer Wirkung.“

Besondere Aufmerksamkeit sollte älteren Menschen, alleinlebenden Personen sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gelten.

„Ein Anruf, ein Besuch oder das Angebot einer kleinen Unterstützung können an heißen Tagen einen großen Unterschied machen. Hitzeschutz ist eine gemeinsame Aufgabe“,

so Prettner.

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf