Kärnten fördert Klimaanlagen in Altenwohn- und Pflegeheimen

Die Kärntner Landesregierung setzt angesichts zunehmender Hitzeperioden einen weiteren Schritt zum Schutz älterer und pflegebedürftiger Menschen wie auch den Mitarbeitenden in der Pflege. In der heutigen Regierungssitzung wurde ein Förderprogramm für die Installation von Klimaanlagen in den Kärntner Altenwohn- und Pflegeheimen beschlossen. Ziel ist es, allen 79 Einrichtungen zumindest einen klimatisierten Gemeinschaftsraum zu ermöglichen, der den Bewohnerinnen und Bewohnern während Hitzewellen als Rückzugsort zur Verfügung steht.

Was wird gefördert?

Gefördert werden 60 Prozent der Investitionskosten, maximal 9.000 Euro pro Anlage. Insgesamt stellt das Land über die Abteilung 5 (Gesundheit und Pflege) dafür bis zu 720.000 Euro bereit. Förderfähig sind Klimaanlagen für allgemein zugängliche Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume, die im Jahr 2026 errichtet werden.

Entlastung für ältere Menschen und Pflegepersonal

„Die Hitzewellen der vergangenen Jahre und der letzten Zeit haben deutlich gezeigt, dass hohe Temperaturen insbesondere für ältere und pflegebedürftige Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen – und natürlich auch für das Pflegepersonal. Mit dieser Förderung schaffen wir in jedem Kärntner Pflegeheim die Möglichkeit eines klimatisierten Aufenthaltsbereichs, der in besonders heißen Phasen Schutz und Erleichterung bietet. Das ist eine wichtige Investition in Gesundheit, Lebensqualität und Versorgungssicherheit“,

betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Gemeindereferat unterstützt Sozialhilfeverbände

Für die 17 öffentlichen Pflegeeinrichtungen der Sozialhilfeverbände wird es darüber hinaus eine ergänzende Finanzierungsmöglichkeit geben. Die verbleibenden Restkosten sollen aus Bedarfszuweisungsmitteln außerhalb des Rahmens des Gemeindereferates getragen werden.
Landeshauptmann Daniel Fellner und Gemeindereferentin LR.in Marika Lagger-Pöllinger halten dazu gemeinsam fest:

„Mit diesem Förderprogramm setzt das Land Kärnten einen weiteren wichtigen Schritt, um – im wahrsten Sinne des Wortes – ein besseres Klima in unseren Pflegeeinrichtungen zu schaffen. Zügiges Handeln ist angesagt, denn die Hitzetage nehmen jedes Jahr an Dauer und Intensität zu.“

Gemeinsames Ziel sei es, dass „alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal – unabhängig vom Träger des Pflegeheims – gleichermaßen von dieser Maßnahme profitieren können.“
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

Diesen Beitrag teilen auf:

Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

Diesen Beitrag teilen auf:

Lebenslauf