Kärntner Hitzeschutzplan neu aufgelegt

Der Klimawandel stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar – auch Kärnten ist zunehmend von seinen Auswirkungen betroffen. Als südlichstes Bundesland mit vielfältiger Topographie ist Kärnten besonders anfällig für klimatische Veränderungen wie Hitzewellen, Starkregen oder Dürren.

„Um die Bevölkerung – insbesondere vulnerable Gruppen – besser vor Hitze-Erkrankungen zu schützen, haben wir den Kärntner Hitzeschutzplan umfassend überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht“,

berichtet Gesundheitslandesrätin Beate Prettner nach der heutigen Regierungssitzung (am 20. Mai 2025).

Hitzeschutzplan überarbeitet

„Mit dem neuen Kärntner Hitzeschutzplan setzen wir ein klares Zeichen für den Gesundheitsschutz unserer Bevölkerung. Besonders Babys und Kleinkinder, ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen oder jene, die im Freien arbeiten, benötigen gezielte Unterstützung. Daher haben wir den Plan gemeinsam mit Expertinnen und Experten weiterentwickelt und konkrete, leicht verständliche Empfehlungen sowie neue Merkblätter für unterschiedliche Zielgruppen erstellt“,

betont Prettner.

Neue Merkblätter für vulnerable Gruppen

Bereits seit 2013 besteht in Kärnten ein Hitze-Warnsystem in Kooperation mit der GeoSphere Austria, das bei erhöhter Wärmebelastung Einrichtungen der kritischen Infrastruktur rechtzeitig informiert. Mit der Aktualisierung orientiert sich Kärnten nun am nationalen Hitzeschutzplan des Bundes von 2024 und geht mit eigenen Schwerpunkten gezielt auf regionale Besonderheiten ein. Die bestehenden Informationsblätter wurden überarbeitet und erweitert, weitere zielgruppenspezifische Merkblätter sind in Vorbereitung.

Einladung zum 1. Kärntner Hitzeschutztag

Der neue Kärntner Hitzeschutzplan wird auch eines der zentralen Themen im Rahmen des 1. Kärntner Hitzeschutztages am Mittwoch, 4. Juni, in Villach sein. Der Titel der Veranstaltung, zu der das Land Kärnten erstmals lädt: „Was tun bei Hitze? Hitze – Gesundheit – Wohlbefinden“.

„Expertinnen und Experten, darunter u. a. Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, werden dabei über gesundheitliche Auswirkungen von Hitze, notwendige Schutzmaßnahmen und erfolgreiche Praxisprojekte aus Kärnten berichten“,

schickt Prettner voraus. .
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf