Neue Büroräumlichkeiten des Landesverbandes der Hospiz- und Palliativeinrichtungen eröffnet

Mit der Eröffnung der neuen Büroräumlichkeiten des Kärntner Landesverbandes von Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Waiern wurde heute, Mittwoch, ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Kärnten gesetzt. Der Landesverband koordiniert und unterstützt die Arbeit der Hospizbewegung in Kärnten, in der rund 340 ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterinnen und -begleiter von Diakonie, Caritas und Rotem Kreuz jährlich mehr als 40.000 Stunden schenken – für Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, und für deren Angehörige.

„Niemand soll in Kärnten am Ende seines Lebens allein sein. Die Hospizbewegung leistet hier einen unschätzbaren Beitrag, der auf Menschlichkeit, Nähe und Zeit gründet“,

betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner bei der Eröffnung.

„Die neuen Räumlichkeiten bieten Raum für Koordination, Austausch und Weiterentwicklung – und sie sind Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung, Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit Würde und Fürsorge zu begleiten.“

Der Landesverband ist das organisatorische Herzstück der Hospizbewegung in Kärnten. In enger Zusammenarbeit mit Diakonie, Caritas und Rotem Kreuz werden landesweit 27 mobile Hospizteams für Erwachsene sowie ein Team für Kinder und Jugendliche koordiniert. Ergänzt wird das Angebot durch das erste stationäre Hospiz Kärntens in Treffen, das 2023 eröffnet wurde und Menschen in einem geschützten Umfeld begleitet.
Prettner verweist darauf, dass das Land Kärnten die Hospiz- und Palliativversorgung konsequent ausbaut und stärkt. Allein 2025 fließen aus dem Hospiz- und Palliativfonds rund 9,5 Millionen Euro nach Kärnten – unter anderem zur Finanzierung des stationären Hospizes in Treffen, für Aus- und Weiterbildungsprogramme im Bereich „Hospizkultur und Palliative Care“ sowie zur Aufstockung der hauptamtlichen Koordinationskräfte in der mobilen Hospizbegleitung und für die mobilen Palliativteams.
Erfreulich ist, dass die Nachfrage nach Hospiz-Grundausbildungen groß ist. 2025 wurden vier Grundkurse angeboten, die großteils ausgebucht waren. Aber auch Aufbaulehrgänge werden organisiert – aktuell im November startet ein solcher für die Hospizbegleitung von Menschen mit Behinderung, angeboten von der Diakonie. „Unsere Ehrenamtlichen schenken ihr Herz und ihre Zeit – sie sind das Fundament unserer Arbeit. Neue Ehrenamtliche heißen wir herzlich willkommen, um noch mehr Menschen Begleitung und Trost zu schenken“, so Petra Richter, Vorstandvorsitzende des Kärntner Landesverbandes.

„Hospizbegleiterinnen und -begleiter schenken schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen Nähe, Zeit und Menschlichkeit. Dieses Engagement verdient unsere volle Unterstützung – organisatorisch, finanziell und gesellschaftlich“,

unterstreicht Prettner.

„Unser Ziel ist klar: Lebensqualität bis zuletzt.“

Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf