Offizielle Inbetriebnahme der Baustufe 3: Meilenstein am LKH Wolfsberg

Von einem „wichtigen Meilenstein im umfangreichen Modernisierungsprozess am LKH Wolfsberg, der seit 2013 läuft“ sprachen heute, Freitag (11. April 2024), alle Beteiligten bei der offiziellen Inbetriebnahme der Baustufe 3. Nach rund vier Jahren Bauzeit bei laufendem Betrieb wurde das umgebaute Gebäude gesegnet und Interessierte konnten sich selbst ein Bild von den Neuerungen machen.

„In Summe wurden für die Modernisierung des LKH Wolfsberg seit 2013 bis dato rund 55 Millionen Euro investiert. Die Investition von insgesamt 38 Millionen Euro in die Baustufe 3 des LKH Wolfsberg kommt allen zugute – sowohl den Patientinnen und Patienten als auch den Mitarbeitenden, die in einem attraktiveren und zukunftsfähigeren Arbeitsumfeld tätig sind. Kärnten zeigt heute einmal mehr, dass es auch in schwierigen Zeiten die richtigen Prioritäten setzt – für die Gesundheit der Menschen und für eine lebenswerte Zukunft“,

so Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.
KABEG-Vorstand Arnold Gabriel bringt das Ergebnis der Baumaßnahmen auf den Punkt:

„Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet dies: optimierte Abläufe, kürzere Wege und eine bessere Orientierung!“

LKH Wolfsberg: Was ist neu?

Unfallambulanz und Notfallaufnahme wurden zur Zentralen Ambulanten Erstversorgung (ZAE) zusammengeführt, die nun das Herzstück des Gebäudes bildet. Über eine nun überdachte Rettungszufahrt gelangen die Patientinnen und Patienten in die Räumlichkeiten der ZAE oder in den Schockraum. Für selbstankommende Notfall-Patientinnen und -Patienten wurden Kurzzeit-Parkplätze geschaffen. Neu ist auch ein eigener Eingang für infektiöse Patientinnen und Patienten, um durch die Trennung von Patientenströmen für mehr Sicherheit zu sorgen. Im Gebäude der ZAE befinden sich nun auch das Institut für Radiologie, welches Anfang dieses Jahres in den Nahbereich des Schockraums verlegt wurde, die neue Dialyse mit Einzelkojen und einem größeren Therapieraum sowie eigenem Parkplatz und die Zentrale Anmeldung.

Nachhaltiger Bau

Die Baustufe 3 wurde nach dem Gebäudestandard „klimaaktiv Gold“ des Klimaschutz-Ministeriums errichtet, dem anspruchvollsten Gütesiegel für nachhaltiges Bauen mit strengen Anforderungen im Bereich Energieeffizienz. Dafür wurden im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme auch die entsprechende Urkunde und Plakette überreicht.
Beeindruckend sind auch folgende Kennzahlen zur Baustufe 3: In rund 60.000 Arbeitsstunden wurden nicht nur tausende Tonnen Baumaterial entsorgt, sondern auch insgesamt 13.500 Meter Leitungen (Wasser, Heizung, Kälte, Abfluss) sowie 150.000 Meter Elektrokabel verlegt.
Mit Abschluss der dritten Bauphase beginnen nun die finalen Maßnahmen mit Baustufe 4.

„Diese beinhaltet eine Neustrukturierung der Bettenstationen der Inneren Medizin, der Unfallchirurgie und der Chirurgie“,

informiert Prettner.
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf