Psychiatrischer Not- und Krisendienst: Einsatzzahlen stiegen stark an

Eine psychische Notlage oder eine psychosoziale Krise: In solchen Fällen steht der psychiatrische Not- und Krisendienst (PNK) in Kärnten bereit – kostenlos, täglich und rund um die Uhr. Das Angebot reicht von telefonischer Beratung bis zur Unterstützung vor Ort und besteht zusätzlich zur Versorgung in den Krankenanstalten, angesiedelt ist es bei der KABEG.

„Der PNK deckt alle psychischen Herausforderungen ab, die einer Akutintervention bedürfen – bis hin zum Suizidversuch. Er berät auch zu Therapiemöglichkeiten und schließt die Angehörigen mit ein. Ziel ist es, psychische Krisen frühzeitig zu erkennen, zu lindern und stationäre Aufenthalte zu vermeiden“,

unterstreicht Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Einsätze 2025 angestiegen

Dass dieses Angebot benötigt wird, zeigen die aktuellen Zahlen: Im Jahr 2025 wurden über 3.300 Einsätze verzeichnet – das sind um 11,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der telefonischen Beratungen hat sich um mehr als zehn Prozent gesteigert:

„Über 8.700 telefonische Beratungen wurden 2025 durchgeführt. Die Nachfrage steigt also – auch weil die Gesellschaft in Bezug auf psychische Gesundheit zum Glück immer sensibler reagiert“,

so Prettner.
Es gibt zwei Standorte, den PNK Ost (Klinikum Klagenfurt) und den PNK West (LKH Villach). Multiprofessionelle Teams kümmern sich um die Akutinterventionen, es verrichten immer zwei Mitarbeitende gemeinsam Dienst.

„Der psychiatrische Not- und Krisendienst steht weiterhin flächendeckend und niederschwellig für alle Menschen in Kärnten zur Verfügung, denn oft macht schnelle Hilfe den entscheidenden Unterschied“,

so Prettner.
Dementsprechend bringt Prettner in der kommenden Regierungssitzung als Tagesordnungspunkt die Förderung für 2026 zur Beschlussfassung ein. Die Fördermittel betragen 497.000 Euro.
Der PNK ist erreichbar unter:
  • PNK Ost (für die Bezirke Klagenfurt Stadt/Land, St. Veit/Glan, Feldkirchen, Völkermarkt, Wolfsberg): 0664/300 7007
  • PNK West (für die Bezirke Villach Stadt/Land, Feldkirchen, Spittal/Drau, Hermagor): 0664/300 9003

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf