Regierungssitzung: Land sichert sozialpsychiatrische Nachbetreuung durch pro mente ab

Mit einem heutigen Beschluss in der Kärntner Landesregierung wurde die sozialpsychiatrische Nachbetreuung durch pro mente Kärnten auf Antrag von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner auch für die Zukunft abgesichert. Für das Jahr 2025 wird ein Betriebskostenzuschuss in Höhe von 793.900 Euro gewährt, gleichzeitig erfolgt eine Akontierung für 2026. Damit wird eine wichtige Säule der psychosozialen Versorgung in Kärnten gesichert.

„Damit stellen wir sicher, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen auch nach einem stationären Aufenthalt oder in Krisensituationen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen – und zwar in ihrem gewohnten Umfeld“,

betont Prettner.

Leben eigenständig gestalten

Pro mente bietet in ganz Kärnten sozialpsychiatrische Nachbetreuungen für Menschen in oder nach psychosozialen Krisen sowie für Personen, die in psychiatrischer Behandlung sind oder waren. Die Zuweisung erfolgt in der Regel über die psychiatrischen Abteilungen der Krankenhäuser. Ziel ist es, stationäre Aufenthalte zu vermeiden und Betroffene zu stabilisieren, sodass sie ihr Leben wieder eigenständig gestalten können.

„Wir sehen ganz klar, dass diese Nachbetreuung wirkt: Die Rückmeldungen aus den Krankenanstalten zeigen, dass die Rückfallquote deutlich gesunken ist, seit es das Angebot von pro mente gibt“,

so Prettner.

Ehrenamtliche sind involviert

Im Jahr 2024 wurden 658 Klientinnen und Klienten betreut, was einem Anstieg von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt gab es über 8.000 Kontakte mit Klientinnen und Klienten in ganz Kärnten. 15 Mitarbeitende sind in der Nachbetreuung tätig.

„Dieser deutliche Zuwachs konnte vor allem dank des großartigen Einsatzes ehrenamtlicher Mitarbeitender bewältigt werden. Einmal mehr zeigt sich, wie unverzichtbar das Ehrenamt in so vielen Bereichen unserer Gesellschaft ist. Ich danke allen, die tagtäglich ihren Beitrag dazu leisten, dass Menschen nach psychischen Krisen wieder Stabilität, Mut und Lebensqualität gewinnen“,

sagt Prettner.
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf