RSV in Kärnten im Vormarsch

Das aktuelle Abwassermonitoring in Kärnten vom 29. Jänner 2026 liefert wichtige Hinweise zur Entwicklung von Atemwegsinfekten. Während aktuell die Belastung durch SARS-CoV-2 und Influenza A/B rückläufig ist, zeigt sich beim Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) eine deutliche Trendwende.

„Die RSV-Werte im Abwasser sind in nahezu allen Kärntner Kläranlagen klar nachweisbar und haben in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Damit bestätigt sich auch für Kärnten eine erhöhte RSV-Aktivität“,

informiert Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Stärkere RSV-Welle

Aus fachlicher Sicht sei davon auszugehen, dass es – analog zum Vorjahr – ab Februar zu einer starken RSV-Welle kommen wird, insbesondere mit möglichen schweren Atemwegserkrankungen bei Neu- und Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern sowie Risikopersonen (Seniorinnen und Senioren, Personen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche). Diese sind besonders gefährdet für schwere Verläufe mit Krankenhaus-Aufenthalten und Spätfolgen.

Vorsorge noch nicht zu spät

Prettner betont:

„Gerade mit Blick auf RSV ist es entscheidend, jetzt rechtzeitig zu handeln. Wir haben sehr gute Möglichkeiten der Vorsorge – und es ist noch nicht zu spät, diese zu nutzen!“

Eine RSV-Schutzimpfung für Erwachsene ist in allen Gesundheitsämtern vergünstigt erhältlich (Voranmeldung wird empfohlen). Die RSV-Immunisierung für Säuglinge ist fix im österreichischen Kinder-Impfprogramm verankert und hat sich bereits gut etabliert. Während der RSV-Saison bzw. voraussichtlich bis 31. März 2026 erhalten Säuglinge und Risikokinder in ihrer zweiten RSV-Saison die RSV-Immunisierung kostenfrei direkt nach der Geburt im Krankenhaus oder bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die am Kinder-Impfprogramm teilnehmen.

„Diese Immunisierung schützt unsere Kleinsten wirksam vor schweren Krankheitsverläufen und entlastet gleichzeitig Familien sowie das Gesundheitssystem“,

so Prettner.
Auch für Grippe und Covid sind die kostenfreien Impfungen nach wie vor empfohlen.
Mehr Informationen zu den Impfungen hier!
 
Quelle: LPD Kärnten

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landeshauptmann- Stellvertreterin Dr.in Beate Prettner

BILDUNGSWEG

  • 1971 – 1975: Volksschule in Maria Gail
  • 1975 – 1983: Bundesgymnasium Villach St. Martinerstraße
  • 1983 – 1990: Medizinstudium in Wien
  • 1990 : Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Alma Mater Rudolfina

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 1990 : Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
  • 1996 – 1998 : Praktische Ärztin in der Privatklinik Villach
  • 1998 : Facharztausbildung Geburtshilfe und Gynäkologie am LKH Klagenfurt
  • ab 2004 : Wohnsitzarzt als Gynäkologin
  • 2006 – 2010 : Oberärztin Gynäkologie am LKH Klagenfurt (Teilzeit)

POLITISCHER WERDEGANG

  • 31. 3. 2004 – 12. 4. 2010: Abgeordnete zum Kärntner Landtag
  • seit 12. 4. 2010 : Landesrätin
  • seit 28. 3. 2013 : Erste Landeshauptmann-Stellvertreterin

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Privat

07.10.2019

  • Geboren am 16. 4. 1965 in Klagenfurt
  • Mutter von drei wunderbaren Töchtern
  • Hobbys: Wandern, sportliche Aktivitäten in der Natur und kulturelle Veranstaltungen gemeinsam mit den Töchtern

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Lebenslauf